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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Dinanderie-Waren , Dinanterie, alte Bezeichnung für Gegenstände aus * Messing.

Die an der Maas gelegene Hansestadt Dinant (nahe Lüttich) war seit dem Mittelalter ein Zentrum der Herstellung von Haushaltsgeräten (Schneekessel, Mörser etc.) und Kleinwaren (Tabakdosen etc.) aus Messing und Kupfer. Ausschlaggebend waren die großen Vorkommen an zinkhaltigen Mineralien im Maastal, die mit eingeführtem Kupfer aus Norddeutschland zu Messing verarbeitet wurden. Später übertrug man den Begriff auf alle gegossenen und getriebenen Messingwaren, die aus den Regionen Maastal, Brabant und Flandern kamen.

R. A. PELTZER, Gesch. der Messingindustrie u. d. künstl. Arbeiten in Messing in Aachen u. d. Ländern zwischen Maas u. Rhein von der Römerzeit bis zur Gegenwart, in: Zeitschr. d. Aachener Gesch.vereins, Nr. 30, 1908; J. TRAVERNOUR PERRY, Dinanderie, London 1910; P. SCHOENEN, Dinanderie, in: Reallex. zur dt. Kunstgesch. Bd. IV; P. E. BOUCHARD, La Dinanderie d'Art, Brüssel 1952.


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