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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Dreifaltigkeitsring , Trinitätsring, Bezeichnung für ein Kunstkammerstück, bestehend aus einer endlosen Spirale, deren Verwindung den Eindruck vermittelt, es handle sich um drei separate ineinander verwundene ringförmige Spiralen.

Die Dreifaltigkeitsringe soll der Ingolstädter Jesuitenpater Scherer vor 1660 erfunden haben. Der Name Dreifaltigkeitsring ist eine Schöpfung des deutschen Barockdichters S. von Birken/Betulius (1626-1681), der in Gedichtform die drei ins Unendliche fortlaufenden Ringe als Symbol für die * Dreifaltigkeit pries. Neben goldenen Ringen wurden Dreifaltigkeitsringe auch aus Elfenbein * kunstgedrechselt. Als bloße Schaustücke sind sie viel größer als normale Fingerringe. Exemplare von Dreifaltigkeitsringen finden sich u. a. in der Münchener Schatzkammer und im Germanischen Nationalmuseun in Nürnberg.

E. v. PHILIPPOVICH, Elfenbein, München 1982, S. 132.


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