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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Dublüre , von französisch doublure, "Futter",

Seit dem 16. Jh. gebräuchliche Verzierung der Innenseite von Bucheinbänden, etwa durch Blattgoldauflagen. Die * Jansenisten waren dafür bekannt, bei ihren Büchern die Außenseiten der Einbände betont schmucklos, schlicht, die Innenseiten dagegen mit Spitzenmustern und Vergoldungen prachtvoll zu verzieren.

G. HOEDT, Gesch. der D. von ihren Anfängen bis zur Mitte des 19. Jh., in: Archiv für Buchbinderei, Bd. 35, Halle 1935.


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