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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Akt , von lateinisch actus, "Handlung", "Gebärdenspiel",

1) ursprünglich Bezeichnung für die Haltung, die Position eines unbekleideten Menschen (Modells) zu Studienzwecken. Im Mittelalter waren Aktdarstellungen nur bei religiösen Motiven bei Verhüllung der Geschlechtsteile gestattet.

2) Jedes gemalte oder plastische Werk, das einen nackten Menschen darstellt.

J. WEITZMANN-FIEDLER, Die Aktdarstellung in der Malerei vom Ausgang der Antike bis zum Ende des roman. Stils, in: Studien zur dt. Kunstgeschichte, 293, 1934; J. CASSOU, Der A. in der Malerei, Zürich 1952; K. CLARK, Das Nackte in der Malerei, Köln 1958; F. BAYL, Der nackte Mensch in der Kunst, Köln 1964; M. GREWENING, Der Akt in der dt. Renaissance. Die Einheit von Nacktheit und Leib in der bild. Kunst, Diss. Salzburg 1984.


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