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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Erdpech , (griechisch Asphalt), natürliche braune bis schwarze Masse aus Bitumen und Mineralstoffen.
In Mesopotamien und Palästina waren reiche oberirdische Asphaltvorkommen schon im Altertum bekannt; z. B. diente das Material dort als Bindemasse für Lehmziegel (* Babylonischer Turm), in Ägypten zur Einbalsamierung. In Palästina wurden u. a. aus erstarrtem Erdpech (Judenpech) * Pilgermuscheln hergestellt. Da aus dem Erdinneren kommend, wurde dem Erdpech mystische Bedeutung beigemessen. Durch seine Säurefestigkeit diente es später auch als * Ätzgrund. Es fand weiters in der Maltechnik Verwendung; die braune Farbe dunkelt allerdings stark nach und neigt zur Rissebildung (* Asphalt).
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