Eucharistie , von griechisch eucharistia, "Dankbarkeit",
1) ursprünglich Name des bei der Einsetzung des * Abendmahls gesprochenen Dankgebetes (* Matthäus 26, 26-28).
2) Davon abgeleitet, Bezeichnung für das seit dem 2. Jh. den Mittelpunkt der christlichen Messe bildende Altarsakrament in Form des * hl. Abendmahls. Der Priester wiederholt dabei die Worte, die Jesus beim Letzten Abendmahl sprach, und durch die * Transsubstantiation wird Jesus in Gestalt des Brotes und des Weines gegenwärtig. In der Kommunion nehmen die Gläubigen durch den Verzehr des geweihten Brotes (* Hostie) den Leib Christi in sich auf. In der frühchristlichen Kunst wird die Eucharistie oft in Form eines Fisches oder Brotkorbes, seltener als Weintraube oder Weinranke symbolisiert.
3) Bezeichnung für die konsekrierten Opfergaben Hostie und Wein.
Eucharistia. Dt. eucharist. Kunst, Kat., München 1960; W. NYSSEN, E., Hamburg 1960; G. RITZ, Eucharistia, in: Das Münster 13, 1960; H. B. MEYER, E., Gesch., Theologie, Pastoral, Gottesdienst der Kirche, Handb. der Liturgiewissenschaft, Regensburg 1989.
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