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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Evangelistensymbole , Evangelistenzeichen. In frühchristlichen Bildwerken wurden die * Evangelisten mit den vier Strömen des * Paradieses verglichen und in Form von Wellenlinien dargestellt, Flüsse symbolisierend.

Von der Vision des * Propheten * Ezechiel (Buch Ezechiel 1, 5-12) ausgehend, der die * Cherubim als menschengestaltige viergesichtige Wesen beschrieb (neben dem menschlichen Antlitz mit einem Löwen-, einem Stier- und einem Adlergesicht ausgestattet), wurde die Vierzahl und die Art der Gesichte auf die Evangelisten übertragen. Seit dem 4. Jh. sind folgende Evangelistensymbole gebräuchlich, die gemeinsam mit den Evangelisten oder an ihrer Stelle dargestellt werden: * Engel für Matthäus, Löwe für * Markus, Stier für Lukas und Adler für * Johannes. Die Evangelistensymbole gehören zu den häufigsten Motiven der christlichen Kunst. Gemeinsam dargestellt sind sie auch ein Symbol für Christus, dessen Person von den vier Evangelisten verkörpert wird. Die Evangelistensymbole wurden schon im 3. Jh. durch Irenäus und Hippolyt mit Christus in Verbindung gebracht: der Engel in Menschengestalt mit der Menschwerdung des Gottessohnes, der Stier mit dem Opfertod Christi, der Löwe mit der Auferstehung und der Adler mit der * Himmelfahrt.

Z. AMEISENOVA, Animalheaded Gods, Evangelists, Saints, in: Journal of the Warburg and Courtauld Inst. 12, 1949; D. TESLOS, Unique Portraits of the Evangelists in an English Gospel-Book, in: The Art Bull. 34, 1952; E. ROSENBAUM, The Evangelists' Portraits of the Adaschool and their Models, in: The Art Bull. 38, 1956; P. BOURGET, Les symbols des quatre Evangelistes, in: Revue réformée 10, 1959; R. CROZET, Les quatre Evangelistes et leurs symboles, in: Les Cahiers techniques de l'art, 4, 3, 1962; K. HOFFMANN, Evangelistenbilder des Münchener Otto-Evangeliars, in: Zeitschr. f. Kunstwissensch. 20, 1966.


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