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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Fahne

1) von althochdeutsch gundfano, "Kampftuch", abgeleitete Bezeichnung für ein an einer Stange befestigtes, mit Darstellungen bzw. Symbolen besticktes, mit Stoffapplikationen versehenes oder bedrucktes Tuch, als Weiterentwicklung des Feldzeichens. Die ursprünglich aus Holz und Metall bestehenden Feldzeichen (signa) waren mit Symbolen versehen und dienten zur Verdeutlichung von Truppenbewegungen sowie als Kampf- und Herrschaftszeichen. Römische Exemplare waren mit einem Adler bekrönt und trugen die Aufschrift "S.P.Q.R." (Senatus Populusque Romanus), zu deutsch: Senat und Volk von Rom.

Im Jahr 312 n. Chr. führte Kaiser Konstantin als sein Feldzeichen das * Labarum ein. Allgemein gebräuchlich wurden Fahnen in den * Kreuzzügen; sie trugen die * Wappen der Kreuzritter. Feldzeichen, Fahnen und * Banner waren begehrte * Trophäen. Für gewöhnlich viereckige, mit heraldischen Farben bzw. Emblemen versehene Tücher, die im Unterschied zur Fahne mit dem Fahnenmasten nicht fest verbunden sind, sondern mittels einer Leine an Fahnenmasten oder -stöcken gehisst werden, heißen * Flaggen (bzw. Fahne, in weiterem Sinne); sie zählen zu den Hoheitszeichen eines Staates. Der mit einer Fahne versehene * Kreuzstab wird * Kreuzfahne genannt.

2) Bezeichnung für den Rand von Tellern, Platten und * Becken, der die Eintiefung (Spiegel) umrahmt.

3) In der Buchdruckerei der zur Korrekturlesung ausgedruckte Text. Er ist noch nicht in Seiten "umbrochen" und hat auch noch keine Abbildungen.

Lit. 1): Wer kennt die Länder - kennt die F.? Ein Sammelbuch der F. aller Welt, Berlin 1928; E. INGLEFIELD, F. u. Flaggen, München, Zürich 1980.


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