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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Falbel , gefältelter Besatzstreifen aus Stoff oder * Spitze an Damenröcken und Kleidern. Anhand plastischer Arbeiten, z. B. aus Elfenbein geschnitzter Priesterinnen oder Schlangengöttinnen, ist feststellbar, dass Falbel-Röcke schon den Minoern bekannt waren. Auch bei den Akkadern trugen hohe Würdenträger Falbel-Gewänder. In der Neuzeit waren mit Falbel besetzte Roben besonders in Verbindung mit dem * Cul de Paris beliebt. Heute tragen spanische Flamenco-Tänzerinnen noch oft mit Falbel besetzte Kleider.


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