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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Farblichtmusik . Seit den 1920er Jahren versuchten Künstler, Musik und Malerei zu vereinen und durch Farben Töne, aber auch durch Töne Farben auszudrücken.

Eine der ersten theoretischen Schriften zu dem Thema publizierte Sándor László 1926 unter dem Titel "Farblichtmusik" und untermauerte seine Ideen mit Vorführungen, die heftige Reaktionen hervorriefen. Er verwendete ein so genanntes Farblichtklavier, auch Farbenorgel genannt, und entwickelte ein eigenes Notensystem für die von ihm komponierten Farblichtstücke. Über die Tastatur wurden zu der Musik über eine von László konstruierte Anlage durch "additive und substraktive Projektion" malerische Lichtkompositionen erzeugt. Mit den Arbeiten Lászlós setzte sich u. a. M. Holl 1925 mit speziell dafür geschaffenen * Aquarellen auseinander. Durch die Farblichtmusik wurde es möglich, gemalte Farben akustisch wiederzugeben und anderseits Töne als Farben darzustellen. Auch Raoul Hausmann und Kurt Schwitters versuchten 1925 mit Lichtspiel-Projektoren eine Synthese von Bild und Ton zu erzielen. Zu den Künstlern, die sehr früh mit Farblichtmusik experimentierten, zählten ferner N. Braun, L. Moholy-Nagy und Zdenek Pesanek; letzterer konstruierte gleichfalls ein Farbklavier.

A. LASZLO, Einf. in die F., Leipzig 1926; M. PETERNAK, Licht und Klang aus Ungarn (Hg. H. Gaßner), Wechselwirkungen. Ungar. Avantgarde in der Weimarer Republ., Kat., Kassel, Bochum, Marburg 1986.


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