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Federkielstickerei , in der * Volkskunst deutschsprachiger Alpengebiete (vor allem in Tirol) von der 2. Hälfte 18. Jh. vereinzelt bis heute gebräuchliche Verzierungstechnik von Ledergegenständen, etwa * Fatschen, Einkaufstaschen, Hosenträgern, Messerscheiden, Pferdegeschirren usw. Für die ornamental und zum Teil auch figural ausgeführten Verzierungen werden der Länge nach in Streifen geschnittene, d. h. gespleißte Kiele von Vogelfedern verwendet. Eine ähnliche Verzierungstechnik gibt es auch bei den Eskimos.
F. HERRMANN, Das Federkielsticken, in: Oberdt. Zeitschr. f. Volkskunde 13, Bühl-Baden 1939; G. KIERDORF-TRAUT, Volkskunst in Tirol, Bozen 1977.
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