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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Feuervergoldung , Quecksilbervergoldung, Bezeichnung für die schon den Sumerern bekannte Technik, Metallgegenstände mit * Feingold zu überziehen.

Es wird dabei ein * Amalgam, bestehend aus einem Teil Feingold aus fein gewalztem und geschnittenem Dukatengold und neun bis zehn Teilen Quecksilber, auf das zu vergoldende Objekt aufgetragen. Durch Erhitzung verdampft das Quecksilber, und das Gold bleibt als dünner Überzug haften. Das als "Abrauchen" bezeichnete Verfahren wird so oft wiederholt, bis die Vergoldung makellos ist. Verunreinigungen entfernt man mittels Schwefelsäure. Wegen der gesundheitsschädlichen Wirkung der entweichenden Quecksilberoxyddämpfe wird die Feuervergoldung heute kaum noch angewendet. Ein alter Ausdruck für Feuervergoldung ist * Vermail.

C. SCHWABE, Die Oberflächenbehandlung der Metalle, Halle 1945; E. BREPOHL, Theorie und Praxis des Goldschmieds, Leipzig 1973.


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