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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Fica , vulgärlateinisch manus fica, Feige, Neidfeige, Higa.

1) Die Geste des zwischen Zeige- und Mittelfinger durchgesteckten Daumens ist ein altes Abwehrzeichen gegen den "Bösen Blick". Vermutlich ebenso alt ist die Bedeutung dieser Geste als erotisches bzw. obszönes Symbol, das als grobe Beleidigung aufgefasst und * Neidfeige - von althochdeutsch nid, "Hass" - genannt wird.

2) Aus Bein, Elfenbein, Koralle etc. geschnitzte kleine Hände, die als Fica gestaltet und als Anhänger gefasst sind, zählen zu den am häufigsten vorkommenden * Amuletten. Dieses alte heidnische Zeichen wurde als "Santiago-Fica" früher vor allem in * Santiago de Compostela, der meistbesuchten spanischen * Wallfahrtsstätte, feilgeboten. Bei der oft aus * Gagat geschnitzten "Santiago-Fica" geht das Ende am Handgelenk (Armabschnitt) bisweilen in eine Figur des hl. * Jakob über.

E. v. PHILIPPOVICH, Kuriositäten, Antiquitäten, Braunschweig 1966, S. 292.


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