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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Flammleiste , seit der Spätrenaissance bis ins 17. Jh. übliche Zierleiste mit blatt- bzw. flammenähnlichem Dekor, die bis zum Barock von Hand geschnitzt, später meist maschinell als "welliges Band" hergestellt wurde.

Als Erfinder der Flammleiste gilt der 1612 gestorbene Nürnberger Kunsttischler Hans Schwanhard. Verwendung finden Flammleisten vor allem bei Bilderrahmen und als Einfassungsleisten von * Füllungen, insbesondere bei Kabinettschränken (* Kabinett). Ursprünglich wurden Flammleisten aus * Ebenholz gefertigt, später meist aus dunkel gebeiztem Obstholz. Im Barock wurden Flammleisten hauptsächlich in braune oder schwarze Bilderrahmen eingesetzt und vergoldet. Im Klassizismus und danach fanden sie wenig Verwendung und wurden erst im Historismus wieder aktuell. Flammleisten sind von * Rumpelleisten zu unterscheiden.


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