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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Flechtband , ein aus mehreren gleichmäßig verschlungenen Bändern bestehendes Ornament, früher auch "Geriemsel" genannt.

Einfachen Flechtbanddekor gab es bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. bei den Sumerern. Beliebt waren geflochtene Bandformen auch bei den alten Griechen und den Römern, z. B. als Einfassung von * Mosaiken und bei * Keramiken. Auch in der byzantinischen und der koptischen Kunst gehörte das Flechtband zu den bevorzugten Motiven. In der Romanik war das Flechtband vor allem im nordischen Raum und auf den Britischen Inseln verbreitet (kelt.-german. Dekorform). Besonders kunstvoll sind die Flechtbänder in der islamischen Kunst gestaltet. Manche Flechtband-Motive erinnern an den Kopfteil von Teppichklopfern, wie sie vom 19. Jh. bis in die 2. Hälfte 20. Jh. in Gebrauch waren.

G. WALCHA, Beitr. zur Bandgeflechtornamentik in Schottland, Köln 1976; W. STRICKEL, Zur frühgeschichtl. Tier- und Bandornamentik, Mainz 1979; R. KUTZLI, Langobard. Kunst. Die Sprache der Flechtbänder, Stuttgart 1981.


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