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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Flohpelze , Flohköder aus Pelzwerk. Bereits im ausklingenden Mittelalter machte sich die Nobilität die Vorliebe der Flöhe für feinhaariges Pelzwerk zunutze. Man trug kleine Felle vom Hermelin, Iltis oder Marder gleichsam als Köder bei sich. Flohpelze wurden erstmals 1467 im Schatzkammerinventar des Herzogs Karl d. Kühnen von Burgund genannt. Die Felle haben die Jahrhunderte nicht überdauert, wohl aber die als vollrunde edelsteinbesetzte Goldschmiedearbeiten ausgeführten Köpfe und Tatzen der Tiere. Auf vielen alten Gemälden sind Herrschaften von Stand beiderlei Geschlechts mit Flohpelzen dargestellt.

G. SCHIEDLAUSKY, Wie man Flöhe fängt, in: Kunst und Antiquitäten IV, 1987, S. 26-38.


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