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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Frauen am Grab (Jesu). Am Tag nach dem Sabbat, der gemäß des jüdischen Glaubens in Ruhe verbracht werden musste, gingen Frauen (Myrrhophoren) mit wohlriechenden Ölen, in denen Myrrhe und andere Spezereien enthalten waren, zum Grab des am Kreuz gestorbenen * Heilands, um seinen Leichnam zu salben.

* Matthäus (28, 1) führt * Maria Magdalena und "die andere Maria" an. Bei * Markus (16,1) werden Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus, und * Maria Salome genannt. * Lukas (24, 1-10) berichtet von Maria Magdalena, Johanna und Maria, der Mutter des Jakobus, u. a. * Johannes erwähnt nur Maria Magdalena. In den * Apokryphen werden die Frauen am Grab als die "Drei Marien" bezeichnet und die drei Töchter der hl. Anna angeführt, nämlich die Gottesmutter * Maria, * Maria Salome und * Maria Kleophas (Cleophae).

Beim Grab angekommen, sahen die Frauen, dass der Stein entfernt worden und die Grabstätte leer war. Ein Engel verkündete die Auferstehung Christi und trug den Frauen auf, die frohe Botschaft den * Aposteln zu verkünden. In der Ostkirche repräsentiert das Motiv der Frauen am Grab oft die * Auferstehung. (Manchmal wird die Auferstehung in der Ostkirche auch durch die Niederfahrt in die Vorhölle (* Descensus) wiedergegeben, während in der abendländischen Kunst die * Auferstehung Christi meist mit der Darstellung des Heraussteigens aus einem * Sarkophag oder dem Schweben über dem Grab und den am Boden liegenden Wächtern dargestellt wird.)

S. POGLAYEN-NEUWALL, Eine kopt. Pyxis mit den F. aus der ehem. Slg. Pierpont-Morgan, in: Monatsh. f. Kunstwiss. 12, 1919; A. BAUMSTARK, Ein vorkonstantin. Bildtyp des Myrrhophorenganges, in: Röm. Quartalschr. f. Christl. Archäologie 31, 1923; E. VOELTER, Die Darstellung der Auferstehung Christi bis zum 13. Jh., Diss. Freiburg 1925; W. SCHÖNE, Die drei Marien am Grabe Christi, in: Zeitschr. für Kunstwissenschaft 8, 1954; F. RADEMACHER, Zu den frühesten Darstellungen der Auferstehung Christi, in: Zeitschrift für Kunstgesch. 28, Leipzig 1965; G. RISTOW, Passion und Ostern im Bild der Spätantike, in: Spätantike und frühes Christentum, Frankfurt/M. 1984.


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