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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Freimaurer-Symbole , die von der Bruderschaft der Freimaurer verwendeten Sinnbilder Zirkel, Winkelmaß, Hammer, Maurerkelle, Schurz, Senkblei, Baustein, das in einer Pyramide oder, wie das * Auge Gottes, in einem Dreieck eingezeichnete "allsehende Auge", Totenkopf, sechszackiger Stern und zwei Säulen, von denen eine meist mit "J" und die zweite mit " B" bezeichnet ist. Sie symbolisieren die beiden Jachin (Jakin) und Boas genannten Säulen vor der Halle des Salomonischen Tempels.

Die Freimaurer-Symbole sind u. a. oft auf Freimaurermedaillen abgebildet. Die Freimaurerei ist eine weltweit verbreitete Bewegung von humanitärer, der Toleranz verschriebener Geisteshaltung, die die sittliche und geistige Veredlung des Menschen zum Ziel hat. Die nach dem Vorbild der alten * Bauhütten in "Logen" organisierten Freimaurer stellen lebendige Bruderschaft, Geselligkeit, Hilfsbereitschaft und natürliche Ethik in den Vordergrund des Denkens. Der frei gewählte Logenmeister (Meister vom Stuhl) führt bei den Versammlungen der Brüder den Vorsitz, ihm stehen Logenbeamte zur Seite. Neben den Logen gibt es in jedem Land zumindest eine Großloge, der ein Großmeister vorsteht. Die aus allen Gesellschaftsschichten stammenden Mitglieder nennen einander Brüder. Sie werden beim geheimen Aufnahmeritual über Erkennungszeichen informiert, durch die Angehörige fremder Logen einander erkennen. Die Logen sind streng hierarchisch aufgebaut. Jeder Freimaurer beginnt auf der untersten Stufe, als Lehrling. Später kann er Geselle und Meister werden, das sind die drei ersten Grade des Rangsystems. Danach folgen die so genannten Hochgrade. Die erste Großloge der Welt soll 1717 in England von Mitgliedern der vier Londoner Bauhütten gegründet worden sein. In Deutschland begann die Freimaurerei 1737 in Hamburg mit der Gründung der Loge "Absalom". Bei der Freimaurerei handelt es sich um eine geschlossene Gesellschaft, aber um keinen Geheimbund, denn geheim sind weder sein Bestehen und seine Geschichte noch seine Grundsätze und Statuten; geheim sind nur die Aufnahmerituale und Erkennungszeichen. Freimaurermuseen gibt es in Berlin, Bayreuth und in Schloss Rosenau bei Zwettel in Niederösterreich.

A. FLECK, Das Freimaurertum, Hamburg 1950; M. STEFFENS, Freimaurer in Dtl. - Bilanz eines Vierteljahrtausends, Frankfurt/M. 1966; U. v. MERHART, Weltfreimaurerei, Hamburg 1969; W. KELSCH, Die Emblematik der Barockzeit u. ihr Einfluß auf die Ikonographie der Freimaurer im 16. u. 18. Jh., in: Quatuor Coronati, Jahrb. 16, 1979; E. LENNHOFF, O. POSNER, Intern. Freimaurer-Lexikon, 1932, Nachdruck Wien, München 1992; D. A. BINDER, Die diskrete Gesellschaft. Gesch. u. Symbolik d. Freimaurer, Graz 1995.


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