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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Fries , der, von französisch frise, "Fries", bandartig verlaufender, ornamental oder figürlich gestalteter Zierstreifen, der als Malerei oder Relief ausgeführt sein kann.
Friese dienen zur Gliederung einer Fläche und als Dekor. Antike Bauwerke sind zwischen * Architrav und Hauptgesims mit einem Fries geschmückt. Bei figuralen Gestaltungen ist der Fries im Allgemeinen breiter als bei ornamentalen. Der bekannteste Figurenfries der Antike ist der * Parthenon-Fries auf der * Akropolis in Athen. Der Entwurf stammt von * Phidias, und Berichten zufolge hat der Bildhauer auch an der praktischen Ausführung mitgewirkt. Bekannte ornamentale Friesarten sind * Bukranion-Fries, * Deutsches Band, * Kegelfries, * Kreuzungsbogen-Fries, * Münz-Fries, * Plattenfries, * Schachbrett-Fries (Würfel-Fries), * Scheiben-Fries, * Schindel-Fries., * Schuppenmuster, * Zahn-Fries., * Zangenfries, * Zungenband.
F. FELTEN, Griech. tekton. Friese archaischer u. klass. Zeit, Waldsassen/Bayern 1984.
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