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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Alraune , von althochdt. alb, "Geistwesen", und althochdt. runen, "flüstern", "raunen".

Bezeichnung für eine rübenähnliche Wurzel, deren Wuchs der Gestalt eines kleinen Menschen ähnelt. Im 16./17. Jh. vermutete man, dass solche Wurzeln von Pflanzen stammten, die unter dem Galgen wuchsen und mit dem Urin oder dem Sperma eines Gehenkten in Berührung gekommen seien. Die Wurzeln hießen daher im Volksmund auch "Galgenmännlein", und man sagte ihnen eine glücksbringende und aphrodisische Wirkung nach. Die begehrten Alraunen sind die Wurzeln des im Mittelmeerraum heimischen Nachtschattengewächses * Mandragora, das mehrere Alkaloide enthält, u. a. Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin (* Hexen auf Besen reitend) . Die Alraune ist das Symbol der Zauberin * Kirke.


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