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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Gablonzer Schmuck , aus der sudetendeutschen Stadt Gablonz in Nordostböhmen (heute: Jablonec nad Nisou) stammende Schmuckstücke mit Imitationssteinen.

Die Voraussetzung für die Schmuckerzeugung schufen die Brüder Fischer, die ihre Erzeugung farbiger Gläser 1711 von Turnau (Turnov) nach Gablonz verlegten. Mitte des 18. Jh. produzierte Karl Riedl nahe Gablonz farbige Glaswaren, aus denen in Heimarbeit * Bijouteriewaren hergestellt wurden. 1852 wurde Gablonz zur Stadt erhoben. Die Blütezeit des Gablonzer Schmucks währte von Mitte 19. Jh. bis zum Beginn des 2. Weltkriegs. 1945 wurde in Jablonec ein Museum für Glaskunst eingerichtet. Vgl. * Similisteine.

K. ZENKER, Die Gablonzer Glas- u. Schmuckwarenindustrie, in: Gablonz a. d. Neiße, Stadt, Bezirk u. Landkreis in Nordböhmen, Gablonzer Bücher Nr. 41, Schwäbisch Gmünd 1983, S. 95-138; W. NEUWIRTH, Perlen aus Gablonz, Wien 1994.


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