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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Galateia (lateinisch Galatea), Tochter des Meergottes * Nereus und der Doris.

Der einäugige Riese * Polyphem schleuderte aus Rache dafür, dass die in den jungen * Akis verliebte Galateia seinem ungestümen Werben nicht nachgab, einen Felsbrocken auf das junge Paar. Während sich Galateia durch einen schnellen Sprung ins Wasser retten konnte, wurde Akis vom Stein zermalmt. Galateia erwirkte bei den Göttern, dass aus dem Blut des Geliebten eine Quelle und er selbst zu einem Flussgeist werde. Das Motiv ist auf zahlreichen Gemälden dargestellt worden, u. a. von Rubens, Lafosse, Lorrain und Poussin.

E. KRAUSS, E. UTHEMANN, Was Bilder erzählen. Die klassischen Gesch. aus Antike u. Christentum in der abendländ. Malerei, München 1988.


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