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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Galerie , von italienisch galleria, "gedeckter Säulengang",

1) überdachter Gang, so etwa auch der um mittelalterlichen Befestigungsanlagen führende überdachte Gang mit Schießscharten.

2) Bezeichnung für die * Empore in einem Saal oder einer Kirche.

3) Der oberste Rang im Zuschauerraum von Theatern.

4) Von dem deutschen Architekten Leonhart Christoph Sturm (1669-1719) als "Schwatz- und Spaziersaal" bezeichneter langgestreckter (Durchgangs-)Raum, der häufig zur Unterbringung von Gemälden (Ahnenporträts) verwendet wird. Zu den bekanntesten Galerien dieser Art zählt die Spiegelgalerie von Versailles.

5) Vor allem auf Gemälde spezialisierte Kunsthandlung.

6) Handelsbezeichnung für einen sehr schmalen langen Teppich.

7) Bei Tabletts aus (Edel-)Metall der auf der Grundfläche aufgesetzte (meist durchbrochene) Rand.

Lit. 4): W. PRINZ, Die Entstehung der G. in Frankreich u. Italien, Berlin 1970.


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