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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Ganymed - Ganymedes , in der griechischen Mythologie "der schönste der Sterblichen", Sohn des Phrygerkönig Tros oder des trojanischen Königs Laomedon.

* Zeus war von der Schönheit Ganymed so angetan, dass er die Gestalt eines Adlers annahm und den Jüngling zum * Olymp entführte. Er schenkte Ganymed ewige Jugend und machte ihn zu seinem Mundschenk und Geliebten. Als Entschädigung für den Verlust Ganymeds erhielt sein Vater von Zeus zwei herrliche Stuten. Die Motive "Entführung des Ganymed" und "Ganymed als Mundschenk" war vor allem im Barock beliebt.

H. SICHTERMANN, G. in der antiken Kunst, Diss. Berlin 1949; G. LIPPOLD, Leda und G., München 1954; H. SICHTERMANN, Der schlafende G., in: Gymnasium 83, 1976, S. 534-550; J. M. SASLOW, G. in Renaissance Art: five studies in the development of a homo-erotic iconology, Diss. Columbia 1983; A. KRUSZYNSKI, Der G. Mythos in Emblematik und mythograph. Lit. des 16. Jh., Worms 1985; H. KRAUSS, E. UTHEMANN, Was Bilder erzählen. Die klassischen Gesch. aus Antike u. Christentum in der abendländ. Malerei, München 1988.


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