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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Gebildvotiv , im Unterschied zum gemalten * Votivbild plastisch gestaltetes Weihegeschenk für einen um Hilfe angeflehten Heiligen. Hergestellt wurden G. aus Wachs oder Ton unter Verwendung von * Modeln, weiters aus Eisen geschmiedet, aus Silberblech als Relief getrieben bzw. gestanzt oder aus Holz geschnitzt. Die gängigen G. konnten in * Wallfahrtsstätten gekauft, ausgefallene mußten dagegen angefertigt werden. Die G. nehmen in ihrer Form Bezug auf den erbetenen oder gewährten Beistand (Heilung) und Schutz. Am häufigsten zu finden sind aus gestanztem Silberblech gefertigte Exemplare, z. B. Köpfe, Augen, * Nepomukzungen, Hände (* Schwurhand), Beine, * Fatschenkinder, Haustiere, z. B. Leonardipferde usw. Seltener sind aus Holz geschnitzte Organe, z. B. Lungenflügel (Votivlunge), Leber, Speiseröhre etc. (* Votivgabe).

C. u. L. HANSMANN, Viel köstlich Wachsgebild, München 1959; K. BEITL, Volksglaube. Zeugnisse relig. Volkskunst, München 1983.


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