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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Gestäubte Tapete , Bezeichnung für Tapeten aus Papier oder Leder, deren Ornamente mit Leimwasser oder Leinöl etc. benetzt und durch Bestäuben mit feinst geschnittener und zerriebener gefärbter Schurwolle im so genannten * Veloursdruck entstanden. Das Verfahren entspricht der Manier der * Veloursbilder. Die besonders im 18./19. Jh. beliebten Gestäubten Tapeten wurden auch "Flocktapeten" oder "Flortapeten" genannt.

F. TEYNAC, P. NOLOT, J.-D. VIVIEN, Die Tapete, München 1982.


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