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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Gleve , Gläve, Glefe, von lateinisch gladius, "Schwert",

Bezeichnung für eine * Stangenwaffe mit leicht mondsichelförmig gebogener Klinge, deren Schneide sich am * konkaven Teil der Waffe befindet. Die Klingenbreite beträgt im Mittelstück 8-10 cm. Gegenüber der Schneide befindet sich an der Basis oft ein hakenförmiger Ansatz, um damit gegnerische Reiter vom Pferd reißen zu können. Gleven sind für Stich und Hieb einsetzbar und waren vom 14.-16. Jh. in Gebrauch, vornehmlich in der 1. Hälfte 16. Jh. in Italien. Ab dem 17. Jh. diente die Gleve nur noch als Paradewaffe fürstlicher Wachen (* Trabantenwaffe).

H. SEITZ, Blankwaffen, 2 Bde., Braunschweig 1965-68; B. THOMAS, Gesammelte Schriften zur hist. Waffenkunde, 2 Bde., Graz 1977.


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