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Goldblattkreuz , Langobardenkreuz, in langobardischen Werkstätten aus dünnem Goldblech gefertigter Gewandschmuck in der Form eines gleicharmigen * griechischen Kreuzes. Insgesamt wurden in Gräbern in Italien und im Raum nördlich der Alpen mehr als 300 Goldblattkreuze gefunden, die alle aus dem späten 6. Jh. oder dem 7. Jh. stammen. Viele von ihnen haben das Ausmaß von 55 x 55 cm; es gibt aber Exemplare, die beträchtlich größer sind. Der Dekor in Form von Masken, Flechtbändern und Tierornamentik ist eingepresst. Vgl. * langobardische Kunst.
S. FUCHS, Die langobardischen Goldblattkreuze aus der Zone südwärts der Alpen, Berlin 1938; G. HASELOFF, Die langobardischen Goldblattkreuze, in: Jahrb. des Röm.-German. Zentralmus. Mainz, Bd. 3, 1956; O. v. HESSEN, Die Goldblattkreuze aus der Zone nordwärts d. Alpen (Problemi della civiltà e dell'economia langobarda), Mailand 1964; W. HÜBENER, Die Goldblattkreuze des frühen Mittelalter, Bühl 1975.
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