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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Golgatha (hebräisch Golgotha, lateinisch calvariae), von aramäisch golgoltha, "Schädel", der als Richtstätte dienende schädelförmig gewölbte Hügel außerhalb der alten Stadtmauern Jerusalems (* Matthäus 27, 33).

Auch Jesus wurde dort gekreuzigt (* Kreuzigung Christi). Bei dem nach dem Tod Christi aufgetretenen Erdbeben sollen beim Kreuzstamm Christi die Gebeine * Adams zum Vorschein gekommen sein (* Totenschädel Adams). In der christlichen Kunst wird die Szene mit Christus am Kreuz, flankiert von den beiden gekreuzigten * Schächern (* Dismas und * Gestas), meist als Golgatha-Darstellung bezeichnet. Manchmal ist die Darstellung noch durch die so genannte * Assistenzfiguren (* Maria, der Jünger * Johannes und * Maria Magdalena) erweitert. Bei vollplastischer Ausführung bestehen die Figuren bisweilen aus Elfenbein.


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