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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Grottenwerk , von griechisch-lateinisch crypta, "künstliches Gewölbe", "Höhle", bzw. italienisch grotta, "Höhle",

Bezeichnung für künstlich angelegte Grotten in Gartenanlagen des Manierismus und des Barock, die mit Kieselsteinen, Tropfsteinen, Muscheln, Meeresschnecken sowie Spiegelstücken ausgelegt und manchmal auch mit * Stuckarbeiten (in Gestalt von Tropfsteinen etc.) und mit Figurenschmuck verziert waren. Sie dienten zur Erbauung und wurden oft mit hydraulisch betriebenen Orgelpfeifen, die Vogelgesang imitierten, und künstlichen Wasserspielen versehen, wie etwa in den Neptungrotten der Schlösser Sanssouci und Hellbrunn.

Grottenwerk hieß im französischen Sprachraum * Rocaille". Mit dem gleichen Ausdruck wurden in der Bildenden Kunst die im Spätbarock üblichen, meist asymmetrischen muschel- oder C-artigen Zierformen bezeichnet, die namengebend für das Rokoko waren.

F. FUHRMANN, Hellbrunn, Salzburg 1959; B. RIETZSCH, Künstl. G. des 16. und 17. Jh., München 1987.


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