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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Hallstattkultur , nach den bei Hallstatt (Oberösterreich) gemachten Gräberfunden benannte Kulturepoche der älteren * Eisenzeit (ca. 800-450 v. Chr.).

Verbreitet war die Hallstattkultur von Nordostfrankreich bis zum Nordwesten des Balkans. Je nach Schule gibt es verschiedene Einteilungen der Halstattkultur. Unterschieden wird in Hallstatt A und Hallstatt B, zusammengefasst auch Urnenfelderzeit genannt. Hier überschneidet sich die Hallstattkultur mit der so genannten Urnenfelderkultur (13.-8. Jh. v. Chr.), die der späteren * Bronzezeit angehörte. Die als Hallstatt C bezeichnete Epoche begann um 700 v. Chr. und ging um 600 v. Chr. in die Hallstatt D genannte Epoche über, die in der 2. Hälfte 5. Jh. v. Chr. von der Latène-Kultur abgelöst wurde. Man unterscheidet einen West- und einen Ost-Hallstattkreis, wobei die westliche Hallsattkultur kunsthistorisch auf die Kunst der Kelten, die östliche Hallstattkultur dagegen auf illyrische Wurzeln zurückgeführt wird. Die westliche Hallstattkultur gliedert sich in eine ältere (8./7. Jh. v. Chr.) und eine jüngere Epoche (6./5. Jh. v. Chr.), wobei in Verbindung mit den zur älteren Periode zählenden Wagengräbern neben Bronzeschwertern und mit Treibarbeiten versehenen Gefäßen aus dem gleichen Material vor allem Kerbschnittkeramiken Erwähnung finden. Die aus der jüngeren Periode stammenden Funde sind häufig aus Eisen, vornehmlich die Kurzschwerter, Haumesser und Lanzenspitzen sowie die Pferdetrensen. Das Pferd spielte zu der Zeit schon eine große Rolle als Reit- und Zugtier. Als Verzierung war in der Hallstattkultur vor allem geometrische Ornamentik üblich.

Die H., Ausst. Kat. Steyr 1980; H. GERDSEN, Studien zu den Schwertgräbern der älteren Hallstattzeit, Mainz 1986; B. GRAMSCH (Hg.), Siedlung, Wirtschaft und Gesellschaft während der jüngeren Bronze- u. Hallstattzeit in Mitteleur., Berlin 1986; H. ZÜRN, Hallstattzeitl. Grabfunde in Württemberg und Hohenzollern, 2 Bde., Stuttgart 1987.


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