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Ammoniten-Schmuck , Bezeichnung für kleine, nur wenige Zentimeter große, flache, schneckenhausförmige Versteinerungen des Ammonits oder Ammonshorns, die geschliffen als Schmuckanhänger dienen. Besonders schön sind so genannten Perlmutter-Ammonite aus der kanadischen Provinz Alberta, wo Ammonshörner unter dem Namen "Ammolite" für die Schmuckindustrie abgebaut werden. Der Name Ammonit geht auf das Widdergehörn des altägyptischen Gottes * Amun (Ammon) zurück. Die Ähnlichkeit der Ammoniten mit gedrehten Widdergehörnen war dem römischen Naturforscher Plinius aufgefallen. Als Ammoniten werden * Fossilien einer ca. 5000 Arten umfassenden Gruppe von bereits lange ausgestorbenen Kopffüßlern (Ammonoidea) bezeichnet. Große Ammonshörner können einen Durchmesser von bis zu einem Meter erreichen. Die Ammoniten sind so genannte "Leitfossilien", deren Vorkommen Rückschlüsse auf das Alter der umgebenden Bodenschicht zulassen. Bei den anderen von Kopffüßlern stammenden Gehäusen, die im Kunsthandwerk Verwendung finden, handelt es sich um die Schalen des * Perlbootes (vgl. * Nautiluspokal).
W. SCHUMANN, Edelsteine und Schmucksteine, BLV Bestimmungsbuch, München 1991.
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