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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Hellebarde , Hellebarte, im Mittelhochdeutschen "Helmbarte" genannt, von mittelhochdeutsch helm, "Handhabe" (Schaft einer Axt; das Wort ist nicht verwandt mit "Helm" als Kopfbedeckung) und mittelhochdeutsch barte, "Beil".

Erwähnung findet die vom Fußvolk verwendete Stangenwaffe bereits um 1287 in dem von Konrad v. Würzburg stammenden Heldenepos "Trojanerkrieg" und in dem gegen 1300 entstandenen Gedicht von König Ludwigs Kreuzfahrt. Hellebarden bestehen aus einem etwa 2-2,5 m langen * Schaft, an dem eine mit * Federn verstärkte * Tülle zur Halterung eines nach oben in eine Stoßklinge auslaufenden beilförmigen Eisens angebracht ist. Bei frühen Hellebarden ist das Beil breit und die Stoßklinge etwa 30 cm lang. Ab dem 15./16. Jh. kann die Stoßklinge eine Länge von 60-70 cm erreichen, die Breite des Beiles nimmt dagegen ab. An der Rückseite der Beilform ist seit Anfang 15. Jh. in der Regel ein Haken ausgebildet (Rückenhaken). Die Waffe lässt sich vielseitig einsetzen und eignet sich sowohl zum Hauen als auch zum Stechen. Mit dem Haken konnten feindliche Reiter vom Pferd gerissen werden. Hellebarden zählen zu den so genanten * Trabantenwaffen.

H. SCHNEIDER, Zur Fabrikation der Halbarte, in: Zeitschr. f. schweizer. Archäologie u. Kunstgesch., Bd. 19, H. 1, 1959; J. A. MEIER, Verbreitung und Herkunft der Halbarte im alten Zürich, in: Züricher Chronik 2, 1971; H. MÜLLER, H. KÖLLING, Europ. Hieb- und Stichwaffen, Berlin 1986.


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