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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Amun , griech. Ammon, "der Verborgene".

Ursprünglich Stadtgott von Theben (in Ägypten) und altägyptischer Gott des Windes, der vor allem von den Flussschiffern verehrt wurde. Im * Mittleren Reich setzte man ihn mit dem Sonnengott * Ra gleich. Durch den Aufstieg Thebens wurde er im * Neuen Reich als Amun-Re zum Reichsgott und Götterkönig erhoben und als Urheber allen Lebens verehrt. Amun war beim einfachen Volk sehr beliebt, weil er Gebete unabhängig vom Umfang der Opfergaben erhört haben soll. Abgesehen von den großen Amuntempeln, wie in Luxor, gab es in allen größeren Orten in Ägypten Amun-Kultstätten.

E. OTTO, Osiris u. A. Kult u. hl. Stätten, München 1966.


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