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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Hifthorn , Hiefhorn, Jagdruf, von althochdeutsch hiofan, "wehklagen",
Bezeichnung für ein anfänglich aus Rinderhorn bestehendes Signalhorn, dessen kompakte Spitze entfernt bzw. angebohrt wurde. Später verwendete man ein metallenes Mundstück und fertigte das Hifthorn seit dem 16./17. Jh. meist ganz aus Metall. Im Barock waren speziell für die Jagd auch kleine aus Elfenbein geschnitzte Exemplare gebräuchlich. Sie sind nur etwa 25 cm lang, oft nicht hornförmig, sondern gerade ausgeführt und nicht zu verwechseln mit den meist mehr als 50 cm langen, schweren * Olifanten. Da das Hifthorn mit einer Kordel (Hornfessel) an der Hüfte getragen wurde, bezeichnete man es seit dem 18. Jh. auch als Hüfthorn. Im 18. Jh. wurde das jagdliche Hifthorn durch die gewundene Form des Jagdhorns ersetzt; davon am bekanntesten ist das so genannte Fürst Pleß'sche Jagdhorn.
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