Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Nutzen Sie die Funktion der VOLLTEXTSUCHE, indem Sie Worte oder Wortteile in das Suchfeld eingeben. Das Kunstlexikon beschreibt ca. 10.000 Begriffe, hat 5,5 Mio Zeichen ( Druckausgabe: 1663 Seiten). Die Begriffe verweisen insgesamt auf ca. 35.000 Quellen.  
 Volltextsuche: nur in der Begriffsliste suchen

Anatomische Modelle , vom 17. bis 19. Jh. gebräuchliche Modelle menschlicher Schädel und Skelette als Studienobjekte. Erhalten sind vor allem zerlegbare, in natürlicher Größe aus Elfenbein gefertigte  Ohren und "Kunstaugen". Die Herstellung der aus "Helffenbein" bestehenden Augen- und Ohrenmodelle hat J. M. Teuber 1756 in seinem Buch "Vollständiger Unterricht von der gemeinen und höheren Drehkunst ..." ausführlich beschrieben (Nachdruck Verlag Th. Schäfer, Hannover 1983). Beliebt waren auch elfenbeinerne Figuren von Männern und Frauen, bei denen der Torso in Form eines Stülpdeckels geöffnet werden kann. Im Inneren sind die einzelnen Organe ausgebildet und lassen sich herausnehmen. Frauenfiguren wurden meist "mit dem Fötus in utero" (Embryo) ausgeführt. Auf Anatomische Modelle war u. a. die Familie Zick in Nürnberg spezialisiert.

E. v. PHILIPPOVICH, A. in Elfenbein und anderen Materialien, in: Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaft, Bd. 44, H. 2, Wiesbaden 1960, S. 159-178; E. FRÜNDT, Drei barocke Elfenbein-bildwerke, in: Forschungen und Berichte, Staatliche Mus. zu Berlin 9, 1967, S. 125 ff.


<< Anatomiestück Anbetung der Hirten >>


Der Kunstbegriff des Tages per E-Mail!
Auf Wunsch senden wir Ihnen regelmäßig einen Begriff aus dem Kunstlexikon
per E-Mail zu. Zur Anmeldung »

Schmuckwissen>>


Aktuelle Objekte:

Josef Dobrowsky >

Holländische... >



Aktuelle Objekte:

Liegender... >

EUGEN NAPOLE... >