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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Idol , Idolplastik, von griechisch eidolon, "Traum", "Schattenbild", später auch für "Gestalt", "Bildnis", "Abbild der Verehrung".

1) Darstellungen von Göttern und Kultfiguren. Idolplastiken waren bereits in prähistorischer Zeit üblich. Erhalten sind Exemplare aus witterungsbeständigen Materialien, etwa Stein, Mammutelfenbein und Knochen. Die bei Fruchtbarkeitsriten verwendeten Idole stellen für gewöhnlich überzeichnet gestaltete schwangere oder groß- bzw. vielbrüstige Frauen dar (* Venusfiguren).

2) Idealbild als Inbegriff der Verehrung. Filmschauspieler (Marylin Monroe, James Dean) und Rockstars sind zeitgenössische Idole, insbesondere von Jugendlichen, die auf der Suche nach Vorbildern sind.

Muttergottheiten und Fruchtbarkeitsidole von der Steinzeit bis zur Gegenwart, Slg. Kirchhoff, Kat., Göttingen 1978; G. ZAHLHAAS (Hg.) Idole - Frühe Götterbilder und Opfergaben, Kat., Mainz 1985.


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