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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Ile-de-France , Landschaft im Ostteil des Pariser Beckens, an der mittleren Seine. In der Ile-de-France wurde die Romanik schon um 1150 von der Gotik abgelöst. Seit der 2. Hälfte 12. Jh. bis Mitte 14. Jh. war die Ile-de-France wirtschaftliches, kulturelles und künstlerisches Zentrum Frankreichs. Erhalten sind aus dieser Zeit besonders schöne Elfenbeinschnitzereien, neben Marienfiguren vor allem * Diptychen und * Triptychen, wobei die * Passion Christi und Maria mit dem Jesuskind die Hauptmotive bilden. In dem Zusammenhang wird oft von einer Ile-de-France-Schule gesprochen.

L. REIDEMEISTER, Auf den Spuren der Maler der I., Berlin 1963; R. SUCKALE, Studien zu Stilbildung und Stilwandel der Madonnenstatuetten der I. zwischen 1230 und 1300, Diss. München 1971.


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