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Illusionsmalerei , Bezeichnung für Malereien, die als solche nicht erkennbar sein sollen. Es wird der Eindruck vermittelt, dass die wiedergegebenen Objekte tatsächlich existieren. So werden häufig durch Malereien nicht vorhandene Architekturformen (* Scheinarchitektur, * Quadraturmalerei) wie Fenster, Pilaster etc. vorgetäuscht oder auch Raumtiefe bzw. Raumhöhe simuliert, etwa durch eine gemalte Wölbung, d. h. eine illusionistische Kuppel. Zur Illusionsmalerei zählen auch so genannte * Konturgemälde oder als * Trompe l'oeil bzw. * Quodlibet ausgeführte Bilder.
E.v. PHILIPPOVICH, Kuriositäten, Antiquitäten, Braunschweig 1966.
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