Impasto , italienisch, "Kneten", "Teig",
1) auch als "pastos" bezeichnete Maltechnik, bei der die Farben dick, pastenartig aufgetragen werden. So hergestellte Malereien haben eine teilweise reliefartig strukturierte Oberfläche.
2) In der * Kupferstich-Technik auch "Empaste", für dicht gesetzte Schraffuren, die beim Druck dunkle Stellen bilden, um z. B. Schatten wiederzugeben.
3) Mit einem Überzug versehene * Keramik. Der Terminus Impastokeramik wird besonders für etruskische Ware aus dem 7./6. Jh. v. Chr. und für italische Keramiken aus dem 11.-7. Jh. v. Chr. verwendet, in deren Überzug Ziermuster eingeritzt sind.
G. WEISS, Alte Keramik neu entdeckt, Frankfurt, Berlin, Wien 1985.
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