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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Indigo , von griechisch indikon, "das Indische",

Bezeichnung für einen blauen, bereits von Plinius beschriebenen Farbstoff. Ursprünglich wurde das Glukosid Indikan auf natürliche Weise aus der Indigoplanze (Indigofera tinctoria L.) in Ostindien und China gewonnen, indem man die in Bottichen eingeweichten Blätter der Pflanze einem Gärungsprozess unterzog, bei dem der Farbstoff freigesetzt wurde. Bevor Indigo im 16. Jh. auf dem Seeweg aus Indien und China nach Europa gelangte, verwendete man den chemisch ähnlichen pflanzlichen Farbstoff "Färberwaid". Seit 1897 wird Indigo auf industriellem Wege synthetisch hergestellt (erstmals 1878 von A. v. Baeyer im Labor).

L. NENCKI, Die Kunst des Färbens mit natürl. Stoffen. Gesch., Methoden, Rezepte, Stuttgart 1984; H. KÜHN, H. ROOSEN-RUNGE, R. E. STRAUB, M. KOLLER, Reclams Handbuch der künstl. Techniken, Bd. 1, Stuttgart 1988.


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