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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Jahreszeiten . Die vier Jahreszeiten werden oft in * allegorischer Form als * Putti- oder Frauen- und Männerfiguren dargestellt, und zwar der Frühling mit Blumen, der Sommer mit Getreideähren, der Herbst mit Früchten, meist Trauben, und der Winter mit einem Bündel Brennholz. Bisweilen wurde die Wiedergabe der Vegetationszeiten auch als * Memento-mori-Motiv angesehen, als Erinnerung an die Vergänglichkeit und den unausweichlichen Tod. Im Altertum waren die Jahreszeiten verschiedenen Gottheiten zugeordnet: der Frühling * Hermes (dem Götterboten), der Sommer * Apollon (dem Strahlenden), der Herbst * Dionysos (dem Gott des Weines) und der Winter * Hephaistos (dem Gott des Feuers und der Schmiedekunst). Im volkstümlichen Brauchtum gilt der Fasching (Fastnacht, Karneval) als fünfte Jahreszeit.

I. BEHRMANN, Darstellungen der vier Jahreszeiten auf Objekten der Volkskunst, Berlin 1976; P. KRANZ, Jahreszeiten-Sarkophag, Berlin 1984; Das Reich der Jahreszeiten, Kat., Zürich 1989.


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