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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Jogltisch , barocker * Kastentisch aus dem steirischen "Joglland" am Fuße des Hochwechsels. Der Name geht auf mundartlich "Jogl" für Jakob zurück.

Die ursprünglich in Bauernhäusern üblichen Jogltische sind heute gesuchte Antiquitäten. Sie haben eine große quadratische Tischplatte, die sich verschieben lässt, damit man an den darunter befindlichen Stauraum gelangt. Die ausgestellten, leicht geschweiften Tischbeine sind in geringem Abstand vom Boden durch vier waagrecht eingesetzte Bretter miteinander verbunden, um die Stabilität zu erhöhen und um als Fußstütze zu dienen. Sie verhinderten die Unterkühlung der Füße am "bodenkalten" Fußboden, da die Häuser meist nicht unterkellert waren. Das Geviert der Stützbretter wurde als sehr angenehm empfunden und im Volksmund deshalb "Vergeltsgott" genannt. (Beim Tischgebet dienten die Fußbretter auch als Auflage für die Knie.) Dem Jogltisch ähnlich ist der deutsche Rhöntisch.


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