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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Josef von Nazareth , Josef der Nährvater, wird als Spross aus dem Hause * Davids bezeichnet und im späten Mittelalter als Zimmermann dargestellt.

Außerbiblische Quellen berichten: Nachdem Maria dem Hohenpriester ihr Keuschheitsgelübde mitgeteilt hatte, erhielt dieser im Tempel von Gott die Weisung, aus den zwölf Stämmen Israels zwölf Männer auszuwählen. Sie mussten ihre Wanderstäbe im Tempel niederlegen, und nur der Stab Josefs ergrünte. Es heißt auch, dass sich eine himmlische Taube auf dem Stab niederließ. So erwählt, segnete der Priester das Verlöbnis von Maria und Josef. (* Sposalizio).

Dem jüdischen Recht zufolge ist die Verlobung mit Maria ein gültiges Eheversprechen. Matthäus berichtet, dass Josef beschlossen hatte, Maria zu verlassen, als sie schwanger wurde, obwohl sie noch nicht miteinander geschlafen hatten. Im Traum erschien ihm aber ein Engel, der zu ihm sprach: "Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen, denn, was gezeugt ist in ihr, stammt vom * Heiligen Geist. Sie wird einem Sohn das Leben schenken, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erlösen von seinen Sünden." (* Matthäus 1, 18-25.)

Bis zum 16. Jh. sind Einzeldarstellungen Josefs in der christlichen Kunst selten. Meist wird Josef gemeinsam mit Maria und dem Jesuskind wiedergegeben (* Anbetung der Könige, * Ruhe auf der Flucht usw.). Die Attribute Josef sind das Zimmermannswerkzeug und der knospende Stab, der seit dem Barock meist als weiße Lilie dargestellt wird.

W. ROTHES, Jesu Nährvater in d. bild. Kunst, Freiburg 1925; M. B. FORSTER, The Iconography of St. J. in Netherlandish Art 1440-1550, 2 Bde., Diss. Lawrence/Kans. 1978; T. R. PITTS, The Origin and Meaning of St. J.s Image in Christian Art, Diss. New Haven/Conn.


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