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Anhänger , mit einem Loch zum Durchziehen einer Halterung versehenes Schmuckstück. Anhänger aus Mammutelfenbein oder Bernstein waren bereits im Jungpaläolithikum (* Paläolithikum) beliebt. Heute ist der Anhänger meist mit einer * Kontraöse ausgestattet, um damit an einer Hals- oder Ordenskette bzw. an einer Kordel entlanggleiten zu können. Zum Unterschied von dem als Halsschmuck bestimmten Anhänger werden an Armbändern und Uhrketten befestigte kleine Anhänger auch * Berlocken genannt. Manchmal sind Broschen mit einer Kontraöse versehen, so dass sie wahlweise auch als Anhänger getragen werden können. (Seitlich oder am unteren Rand von Broschen befindliche Ösen dienen zum Einhängen eines Sicherheitskettchens.)
U. ARNOLD, Schmuckanhänger. Grünes Gewölbe, Dresden 1970.
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