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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Juno (lateinisch Iuno), altitalische Gottheit, zunächst eine Art persönlicher Schutzgeist, der nur von Frauen angerufen wurde, vergleichbar dem männlichen Schutzgeist, dem * Genius.
Später wurde Juno von allen Römern speziell als Ehe- und Geburtsgöttin verehrt. Matronalia, das jeden 1. März gefeierte Fest der Juno, war besonders den Frauen heilig. Auf der Südkuppe des kapitolinischen Hügels befand sich seit dem 6. Jh. v. Chr. die Hauptkultstätte Roms, geweiht der so genannten kapitolinischen Trias, bestehend aus Juno, * Jupiter und * Minerva.
Juno war die Schwestergemahlin des Götterkönigs Jupiter. Als Himmelskönigin ist Juno in vielen Mythen vertreten. In der Bildenden Kunst wird sie als junge Frau dargestellt, oft zusammen mit einer Gans, die als Symbol für Fruchtbarkeit, Liebe und eheliche Treue galt. Juno entspricht der griechischen Göttin * Hera, deren Attribut der Pfau war.
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