Jupiter (lateinisch Iupiter), Herr der Blitze und mächtigster der römischen Götter (Jupiter Optimus Maximus), er entspricht dem griechischen Gott * Zeus.
Als Schützer des Rechts wurde er als Schwurzeuge angerufen. Das Jupiter-Heiligtum befand sich gemeinsam mit dem seiner Gemahlin * Juno und der Göttin * Minerva auf der Südkuppe des Kapitols (kleinster der sieben Hügel Roms). Die so genannte "Kapitolinische Trias" bildete eine stadt- und staatsschützende Dreiheit, vor deren prächtigem Tempel die Triumphzüge siegreicher Kaiser und Feldherren endeten und Volksversammlungen stattfanden. In der Bildenden Kunst wird Jupiter meist als bärtiger Mann mittleren Alters mit * Zepter und einem Bündel Blitze (Donnerkeile) sowie einem Adler an seiner Seite dargestellt.
H. KRAUSS, E. UTHEMANN, Was Bilder erzählen. Die klassische Geschichte aus Antike und Christentum in der abendländischen Malerei, München 1988.
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