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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Kabuto , japanisch, "Helm",

Aus vielen einzelnen Platten bestehender Kopfschutz der dicht an dicht mit Nieten besetzt ist. Am Scheitelpunkt des Kabutos befindet sich ein meist durch Zierat verdecktes Loch. Die Panzerstücke für Ohren und Nacken (vgl. * Krebsschwanz) sind durch Seidenschnüre mit dem Helm beweglich verbunden. Auffallend an dem durch den Nackenschutz an eine * Zischägge erinnernden Kabuto sind die beidseitig des Helms hornförmig aufgebogenen Zierstücke, Kuwagata genannt, die für gewöhnlich das * Mon des Besitzers tragen. Meist weist der zur * Samurai-Rüstung gehörende Kabuto auch einen maskenartigen Gesichtsschutz auf. Die heute bekannte Form des Kabutos war vom 12.-19. Jh. gebräuchlich; Vorformen gab es schon etwa seit dem 4. Jh. Japanische Helme aus bekannten Plattnerwerkstätten sind geschätzte Sammlerstücke.

R. GOEPPER, Sh. OISHI, Tokugawa: Shogun - Kunstschätze und Lebensstil eines japanischen Fürsten, Kat., München 1984/85.


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