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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann

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Kamm , veraltet mancherorts auch Strehle oder Strähle

1) seit alters her verwendetes Gerät zum Ordnen und Reinigen, später auch zum Aufstecken des Haars. Bis zum Barock übliche Sonderformen sind die meist aus Elfenbein bestehenden, reich beschnitzten * liturgischen Kämme und die so genannten * Konsekrationskämme. Aufwendig ausgeführte Elfenbeinkämme mit profanen Motiven werden Brautkämme genannt. Im 19. Jh. verarbeitete man jährlich in Europa 138.000 kg Elfenbein für unverzierte Kämme. Sie wurden nicht von Elfenbeinschnitzern hergestellt, sondern in gewerblichen Betrieben maschinell produziert.

2) Am Scheitel vieler Helme befindliche rippenförmige Verstärkung.


<< Kaminuhr Kammornament >>


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