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Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann
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Kapitell , von lateinisch capitellum, "Köpfchen",
Bezeichnung für den "Kopf", d. h. den oberen Abschluss, die * Bekrönung von * Säulen, * Pfeilern und * Pilastern. Das Kapitell dient als Zier, bietet aber auch eine größere Auflagefläche für das Gebälk. Unter den vielen verschiedenartigen Kapitell-Formen sind die drei griechischen Kapitelle im Allgemeinen die bekanntesten:
1. "dorisches Kapitell" mit * Echinus (Wulst) und der als * Abakus bezeichneten Deckplatte (* Dorische Säulenordnung);
2. "ionisches Kapitell" mit * Voluten, (* Ionische Säulenordnung) und
3. das "korinthische Kapitell." mit * Akanthus-Verzierung (* Korinthische Säulenordnung).
Die römische Antike verwendete mit Vorliebe eine Verbindung des ionischen und korinthischen Kapitelle, das so genannte * Kompositionskapitell.
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